Seit seiner Einführung hat Google Discover die Suche im Internet revolutioniert. Der Service wird immer beliebter. Wenn Sie Ihren Traffic verbessern möchten, sollten Sie ihn bei Ihrer Seitenoptimierung berücksichtigen. Google Discovery zielt darauf ab, Usern den perfekten, personalisierten Feed zu bieten. Der Sevice arbeitet im Hintergrund. Aufgrund des Nutzerverhaltens bietet er automatisch News, Videos, Artikel und Bilder zu interessanten Themen an. Damit ersetzt er eine aufwendige manuelle Suche. Wenn Sie Ihrem Webauftritt für Google Discovery optimieren, steigen Ihre Chancen, bei Ihrem Zielpublikum im Feed zu erscheinen.

Frank Karau
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Wie funktioniert Google Discover?
Google Discover lässt sich über die Google-App oder im Browser über google.com aufrufen. Relevante Inhalte erscheinen in Form von Karten. Der Service nutzt maschinelles Lernen, um sich optimal an das individuelle Verhalten anzupassen. Berücksichtigt werden Plattformen und Services im Google-Ökosystem. Unter anderem wertet der Algorithmus folgende Daten aus.
- Bevorzugte Themen und aktuelle Trends
- Angesehene Bilder und Videos
- Durchgeführte Suchanfragen bei Google
- Aktueller Standort sowie Standortverlauf
- Genutzte Anwendungen und Apps
- Bisherige Nutzung von Google Discover
Aufgrund der Analyse schlägt der Service Artikel, Videos, Produkte und andere Inhalte vor. Zunehmend sind KI-Zusammenfassungen dabei. Ändert sich das Nutzerverhalten, reagiert der Algorithmus und passt den Feed an. Für Unternehmen, Medien und Privatpersonen hat sich Google Discover zu einem wichtigen Kanal entwickelt. Jens Fauldrath, SEO-Experte für Medienunternehmen und Chef von get:traction stellt in einem Interview fest, dass seine Kunden nahezu 64 Prozent ihrer Google-Reichweite über Discover bekommen.
Im Unterschied zur Google Suche stellt Discover eine Art Push-Service dar. Bei der klassischen Suche handelt es sich dagegen um einen Pull-Kanal. Um Ergebnisse zu erhalten, sind dort Eingaben in die Suchzeile erforderlich. Diesen Aufwand möchte Discover den Nutzern und Nutzerinnen ersparen. Außerdem soll der neue Service verhindern, dass zu viele Ergebnisse angezeigt werden, die doch nicht interessieren. Um Ihre Zielgruppe zu erreichen, ist es wichtig, die richtige Marketing-Strategie zu wählen. Beim Push-Marketing sprechen Sie Interessenten an, ohne dass diese aktiv suchen. Allerdings können Sie nicht genau steuern, wer Ihre Seiten aufruft. Diese Faktoren müssen Sie bei der Optimierung berücksichtigen.
Welche Inhalte funktionieren im Discover-Feed besonders gut?
Der Feed zeigt bevorzugt Seiten an, die von Google-Algorithmen hoch bewertet werden. Webseiten mit einer starken Autorität setzen sich durch. News und YouTube-Videos sind häufig zu finden. Eigene Inhalte haben gute Chancen, wenn sie einzigartig und eigenständig sind. Inhalte, die erkennbar originär sind und nicht lediglich kopiert wurden, bieten den erforderlichen Mehrwert.
Eine ausgewogene Balance zwischen Evergreen Content und Trends hat sich bewährt. Google Discover priorisiert aktuelle Trends. Um erfolgreich zu sein, müssen Inhalte stets aktuell gehalten werden. Ebenso wirksam ist hochwertiger Evergreen
Content, etwa in Form von Guides oder How-to-Anleitungen. Diese werden über einen langen Zeitraum regelmäßig aufgerufen und signalisieren dem Algorithmus, dass es sich um wertvolle Inhalte handelt.
Lokale Inhalte sind ebenfalls relevant. Google erkennt den Standort und spielt Inhalte passend zum jeweiligen Ort und zur Region aus.
Denken Sie daran, dass der Algorithmus nur ein Teil Ihrer Erfolgsstrategie ist. In erster Linie geht es darum, Ihr Zielpublikum anzusprechen. Das gelingt mit emotionalen, inspirierenden und visuell ansprechenden Inhalten. Google Discover lernt, dass Nutzerinnen und Nutzer Ihren Content schätzen. Auf diese Weise bleiben Sie Teil des personalisierten Feeds.
Ausdrucksstarke Headlines wecken Interesse. Verwenden Sie Bilder und Grafiken, die einzigartig sind und sich klar von der Masse abheben. Regelmäßige Aktualisierungen Ihrer Seiten mit relevanten Inhalten erhöhen die Sichtbarkeit spürbar.
Wichtige technische Voraussetzungen für Google Discover
Google Discover ist für die mobile Nutzung konzipiert. Entsprechend sollte der
Webauftritt konsequent optimiert werden. Für eine Mobile-First-Optimierung sind
neben dem Layout vor allem technische Aspekte relevant. Es muss sichergestellt
sein, dass die Google-App alle Inhalte problemlos laden kann. Andernfalls besteht
das Risiko, dass Inhalte nicht berücksichtigt werden. Accelerated Mobile Pages
(AMP) sind nicht zwingend erforderlich, jedoch spielt die Ladegeschwindigkeit eine
entscheidende Rolle für ein positives Nutzererlebnis.
In zunehmendem Maß fließt die technische Leistungsfähigkeit eines Webauftritts in
das Ranking ein. Ein wesentlicher Grund dafür ist der von Google im Jahr 2021
eingeführte Ranking-Faktor Page Experience. Dieser bewertet die
technische Qualität der Nutzererfahrung. Aspekte wie Ladezeiten, visuelle
Stabilität und Interaktivität werden dabei berücksichtigt.
Ergänzend dazu hat Google mit den Core Web Vitals weitere
Bewertungskriterien definiert. Diese setzen sich aus First Input Delay (FID),
Largest Contentful Paint (LCP) und Cumulative Layout Shift (CLS)
zusammen. Auch hier steht die optimale Performance einer Webseite im Fokus.
Suchmaschinenoptimierung erfordert zudem die konsequente Verwendung eines
sauberen Markups. Durch entsprechende Markierungen im Code entstehen
strukturierte Daten, die von Crawlern erkannt und verarbeitet
werden. Diese Informationen beeinflussen maßgeblich, wie Suchmaschinen Inhalte
interpretieren und bewerten.
Für die Sichtbar
Professionelle Content-Optimierung für Discover
Was ist der EEAT-Score? Die Abkürzung steht für vier wichtige Qualitätsmerkmale, die Ihre Website aufweisen sollte:
- Experience: Inhalte sollten auf Erfahrungen aus erster Hand basieren.
- Expertise: Bezieht sich auf die fachliche Kompetenz des Autors oder Publishers zum jeweiligen Thema.
- Authoritativeness: Misst den Bekanntheitsgrad und die anerkannte Autorität einer Website oder eines Herausgebers innerhalb eines Themenbereichs.
- Trustworthiness: Die Glaubwürdigkeit ist der wichtigste Faktor im gesamten E-E-A-T-Konzept.
Keywords haben bei Google Discover eine andere Rolle als bei der
klassischen Google Suche. Dort dienen sie dazu, Suchergebnisse bei konkreten
Anfragen zu ranken. Bei Discover hingegen führt das System die Suche eigenständig
durch. Indirekt erfüllen Keywords dennoch weiterhin einen Zweck.
Auch die automatisierte Auswahl orientiert sich an ihnen, um relevante Inhalte für
den Feed zu identifizieren.
Eine Keyword-Recherche oder -Analyse bleibt daher sinnvoll und wichtig. Inhalte
sollten weiterhin so optimiert werden, dass sie auch bei klassischen
Suchanfragen gute Rankings erzielen. Zusätzlich unterstützt eine gezielte
Keyword-Optimierung den Google Crawler dabei, Texte thematisch korrekt
einzuordnen. Darüber hinaus hilft eine Keyword-Recherche, neue Trends zu erkennen
und thematische Nischen zu besetzen.
Da bei Google Discover der Fokus stärker auf Interessen liegt, rückt die
Themenrecherche in den Vordergrund. Sie ermöglicht es,
relevante Themenfelder zu identifizieren und deren Potenziale gezielt
auszuschöpfen.
Ebenso wichtig sind wirkungsvolle Titel und Überschriften.
Sie sollen dazu motivieren, eine Discover-Karte anzuklicken. Reißerische oder
übertriebene Formulierungen sind hingegen ungeeignet, da sie unseriös wirken und
potenzielle Interessierte abschrecken können.
Metadaten und Vorschaubilder sollten sorgfältig optimiert werden, da sie den
ersten Eindruck vermitteln, den Nutzerinnen und Nutzer von einem Inhalt erhalten.
Ergänzend dazu spielen Open-Graph-Elemente eine wichtige Rolle. Sie definieren,
wie Vorschauen geteilter Inhalte dargestellt werden.
Vorschaudaten fungieren dabei als digitale Visitenkarte und
sollten entsprechend professionell gestaltet sein.
Was ist bei Bildern und Visuals für Discover-Beiträge zu beachten?
Die Erfahrung zeigt, dass Grafiken und Bilder einen wesentlichen Einfluss auf den
Erfolg bei Google Discover haben. Die folgenden von Google definierten Vorgaben
für die Verwendung von Bildern sollten daher konsequent beachtet werden.
Andernfalls besteht das Risiko, dass Inhalte vom Discover-Algorithmus nicht
berücksichtigt werden.
- Die Mindestbreite großer Bilder beträgt 1.200 Pixel.
- Bildaktivierung über
max-image-preview:largeoder durch die Verwendung von AMP. - Kein Wasserzeichen oder Branding im Vordergrund.
- Keine Verwendung des Website-Logos als Bild.
Bilder prägen den Discover-Feed maßgeblich, da sie einen großen Teil der
Bildschirmfläche einnehmen, während Nutzerinnen und Nutzer durch den Feed
scrollen. Entsprechend stark beeinflusst die Bildqualität die Klickrate eines
Artikels.
Auffällige, ansprechende Bilder wecken Emotionen und signalisieren
Aufmerksamkeit. Eine hohe Bildqualität ist dabei zwingend erforderlich. Es sollte
ausschließlich relevantes Bildmaterial verwendet werden, um sicherzustellen,
dass die Erwartungen der Interessierten erfüllt werden und sie nicht vorzeitig
abspringen.
Performance messen und Inhalte verbessern: Tipps für langfristigen Erfolg
Ob Optimierungsmaßnahmen den gewünschten Erfolg erzielen, lässt sich in der
Google Search Console (GSC) überprüfen. Das kostenlose
Suchanalyse- und Servicetool stellt wichtige Daten für die weitere
Optimierung zur Verfügung. Dort kann der Traffic über Google Discover eingesehen
und mit dem Traffic aus der Google-Suche verglichen werden. Die
Performance-Berichte zeigen, wie Seiten bei Google Discover abschneiden.
Ein wichtiger Key Performance Indicator ist die Anzahl der
Impressions. Sie misst, wie oft ein Link potenziellen Interessierten angezeigt
wird. Anhand der Klickrate lässt sich erkennen, wie viele Klicks eine Seite
generiert hat. Die Engagementrate gibt Aufschluss darüber, wie Nutzerinnen und
Nutzer mit Inhalten interagieren.
Diese Kennzahlen liefern wertvolle Hinweise darauf, welche Optimierungspotenziale
bestehen. Daten sollten regelmäßig auf wiederkehrende Muster und saisonale Trends
analysiert werden. Ebenso wichtig ist es, das Verhalten der Zielgruppe zu bewerten,
indem untersucht wird, wie intensiv und in welcher Form mit Inhalten interagiert
wird. Dies unterstützt dabei, die Discover-Strategie kontinuierlich zu verfeinern
und langfristig erfolgreichen Content bereitzustellen.
Wurden besonders beliebte Inhalte identifiziert, können diese gezielt
weiterverwendet werden. Republishing oder Content-Recycling sind
bewährte Methoden, um mit vergleichsweise geringem Aufwand erneut relevante
Inhalte zu veröffentlichen. Beispielsweise kann das Format angepasst werden, etwa
indem aus einem fundierten Artikel ein informatives Video entsteht.
Alternativ lassen sich bestehende Inhalte erweitern, aktualisieren oder aus einem
neuen Blickwinkel präsentieren, um zusätzliche Mehrwerte für die Zielgruppe zu
schaffen.
Mit Relevanz und Qualität in den Discover-Feed
Internetnutzerinnen und -nutzer setzen zunehmend auf mobile Endgeräte. Wer mit
einer Webseite langfristig erfolgreich sein möchte, kommt an einer Optimierung
für Google Discover nicht vorbei. Google Discover bietet die Möglichkeit, täglich
Millionen potenzieller Interessierter zu erreichen.
Eine prominente Platzierung im Discover-Feed steigert die Sichtbarkeit und
Glaubwürdigkeit einer Marke, von Produkten und Dienstleistungen oder eines Blogs
erheblich. Dieses Potenzial sollte nicht ungenutzt bleiben. Entscheidend für ein
gutes Ranking sind die Relevanz der Inhalte sowie eine gleichbleibend hohe
Qualität.
Werden diese Faktoren durch aktuelle Neuigkeiten, relevante Trends und
informative Beiträge ergänzt, die auch langfristig interessant bleiben, entstehen
optimale Voraussetzungen für mehr Traffic, neue Kontakte und eine hohe
Nutzerbindung.